Theaterfreunde-Wahlen
 “Frechunnett”

                                Unser erster Auftritt

Im Herbst 1998 setzten wir uns zum ersten Mal zusammen, um unsere Idee,  eine Theatergruppe zu gründen, in die Tat umzusetzen. Mehr oder weniger  kannten wir  uns, teilweise hatten wir vorher kaum  Kontakt.

Die wenigsten hatten Erfahrung mit dem, was man “Die Bretter die die Welt bedeuten”, nennt.für die es galt,  ein passendes Theaterstück zu finden. Lustig sollte es sein, nicht zu lang und auf die Personen halbwegs  zugeschnitten.

Bald wurden wir im Theaterverlag fündig und unser Vorhaben konnte in die Tat umgesetzt werden.  Zunächst begannen wir in Rudi Arndts  Wohnzimmer, doch schnell stellte sich heraus, dass hier zu wenig Platz  war. So zogen wir schließich in die neuerbaute Halle des Bauernhofes  Arndt ein.

Zu Beginn etwas scheu,  jedoch mit der Zeit immer mutiger gingen wir an unser Vorhaben. Die Rollen waren schnell verteilt, eine Bühne  gebaut, der Text wurde gelernt. Mit Feuereifer ging es jede Woche zum  Proben.

Da wir unsere Texte überwiegend in “Eifler Platt” spielen,  mussten die Texte dementsprechend überarbeitet werden. Da das jeder für  sich machte, kam natürlich jede Woche etwas anderes dabei heraus. Das  Beste wurde dann übernommen, so das  der Autor des Stückes desgleichen wohl kaum  wiedererkannt hätte, würde er es sich angeschaut haben.

Besonders unser Willibald fand an dieser Art zu spielen gefallen. Hier war unsere Souffleuse Dunja stets auf etwas  Neues gefaßt.

Selbst bei der Aufführung fiel ihm noch etwas Neues ein, und wenn es nur ein  Text aus einer Zeitschrift war, die er gerade las. Dieser wurde dann  noch als Gag mit eingebracht. So auch eine  alte Bauernweisheit “Wenns Kunigunde friert, sie´s noch 40 Nächte spürt”

Das Ganze wurde dann, trotz aller Skepsis unsererseits, zu einem großen Erfolg!

Diese Art zu spielen und aufzuführen haben wir bis  heute beibehalten!

Und nicht ohne Stolz glauben wir sagen zu können, dass der “Theaterabend” in  Wahlen mittlerweile zu einem kulturellen Highlight in unserem Ort  geworden ist.